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Die Verkehrsunfallstatistik 2025 zeigt eine besorgniserregende Entwicklung: 403 Menschen kamen im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben, rund 15 Prozent mehr als 2024. Zusätzlich wurden mehr als 47.000 Menschen verletzt. Besonders besorgniserregend ist der starke Anstieg bei verunglückten Kindern: Mehr als 3.500 Kinder wurden im Straßenverkehr verletzt, der höchste Wert seit 2007. Acht Kinder verloren dabei ihr Leben.

Die Zahlen zeigen außerdem, dass Kinder auf unterschiedliche Weise am Verkehrsgeschehen beteiligt sind. Der größte Anteil der verunglückten Kinder war als Mitfahrende im Pkw unterwegs (31 Prozent), weitere als Radfahrende (22 Prozent) oder mit dem E-Scooter (18 Prozent). Besonders deutlich nahm die Zahl verletzter E-Scooter-Fahrer:innen zu: Rund ein Viertel der verletzten E-Scooter-Lenker:innen waren Kinder unter 14 Jahren. Während 59 Prozent der verunglückten Kinder auf dem Fahrrad einen Helm trugen, lag der Anteil bei E-Scooter-Fahrer:innen lediglich bei 18 Prozent.

Junge auf Scooter steht neben Mädchen auf Fahrrad

Glühbirne

Unsere Tipps für Sie: 

  • Achten Sie im PKW darauf, dass Ihr Kind richtig angegurtet ist und sich während der Fahrt nicht abgurtet. Tipps für den Kauf von altersadäquaten Kindersitzen finden Sie hier.
  • Fördern Sie altersgerechte aktive Mobilität wie Zufußgehen, Fahrrad oder Rollerfahren, damit Kinder den sicheren Umgang im Alltag erlernen können.
  • Sprechen Sie früh über Risiken neuer Mobilitätsformen wie E-Scooter und E-Bikes.
  • Achten Sie konsequent auf das Tragen eines Helms beim Fahrradfahren sowie beim Roller und E-Scooter Fahren.
  • Warten Sie die Fahrzeuge Ihrer Kinder regelmäßig.
  • Reduzieren Sie Ablenkungen durch Smartphones oder Kopfhörer im Straßenverkehr und erklären Sie deren Auswirkungen auf Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit.
Bilder: © A. Kawka