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In der neuen Mobilitätsbildung-App „Siehst du wirklich, was ich sehe?“ steht Pädagog:innen Video- und Bildmaterial für Fußgänger:innen Training in der Volksschule zur Verfügung. Abbildung 1 zeigt die Ausgangssituation. Eine Mutter möchte mit ihrem sechs- und ihrem zehnjährigen Sohn die Fahrbahn am Zebrastreifen queren.

Abbildung 1: Ausgangssituation der erwachsenen Fußgängerin und des 6-Jährigen und 10-Jährigen.
Abbildung 2 zeigt, was bei umfangreicher Überblicksgewinnung und Drehen des Kopfes nach links und rechts an dieser Querungsstelle wahrnehmbar ist. Verkehrsrelevante Details wurden mit Pfeilen markiert, um auf jedes einzelne aufmerksam machen zu können und zu besprechen, warum es wichtig ist, darauf zu achten. Eine einfache Kreuzung und trotzdem gibt es so viel zu beachten.

Abbildung 2: Perspektive der Fußgänger:innen, mit Markierung verkehrsrelevanter Details
Welche potenzielle Gefahr könnte sich beim Überqueren des Fußgängerübergangs ergeben?
Die erwachsene Fußgängerin und die beiden Kinder könnten von Fahrzeugen auf den verschiedenen Kreuzungsarmen übersehen werden, insbesondere wenn die Sicht durch den Verkehr, allen voran durch den Lkw, eingeschränkt oder ganz verdeckt ist.
Altersadäquate vorbeugende Maßnahmen und Verkehrssicherheitsempfehlungen – unserer Tipps für Sie
Begleitung durch Erwachsene
Die/die Erwachsene leitet die Kinder an und stellt somit sicher, dass sie sicher die Fahrbahn queren.
Sicherheit durch Sichtbarkeit
Visuelle Hilfsmittel wie auffällige Kleidung oder reflektierende Accessoires verbessern die Sichtbarkeit der Kinder. Obwohl älter und schon größer als das 6-jährige Kind, kann auch das 10-jährige Kind aufgrund seiner im Vergleich zu Erwachsenen nach wie vor geringeren Körpergröße von anderen Verkehrsteilnehmer:innen auf der Kreuzung übersehen werden.