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Die neue App „Siehst du wirklich, was ich sehe?“ ist ein neues digitales Unterrichtsmittel, das sich unter anderem auch ideal für die Mobilitätsbildung in Volksschulen einsetzen lässt. Es wurde vom verkehrspsychologischen Institut sicher unterwegs in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA entwickelt und unterstützt Volksschulkinder altersgemäß dabei, die Perspektive zu wechseln und in einem nächsten Schritt Verkehrssituationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Dadurch können potenzielle Gefahrenmomente frühzeitig erkannt werden.

In der App wird der jeweilige Blickwinkel von zehn unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer:innen an einer vierarmigen Kreuzung gezeigt. Dadurch wird sichtbar, dass, Fahrer:innen von motorisierten Fahrzeugen, Radfahrer:innen, Fußgänger:innen und andere Verkehrsteilnehmende dieselbe Verkehrssituation unterschiedlich wahrnehmen und einschätzen.

Im Straßenverkehr ist es besonders wichtig, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Absichten anderer vorausschauend einzuschätzen und angemessen darauf reagieren zu können. Neben der vollen Aufmerksamkeit auf das Geschehen ist auch die Fähigkeit zur Erfassung der jeweiligen Situation notwendig. Diese Verkehrskompetenz kann nur durch Üben erlernt und ständig verbessert werden. Darum eignet sich die App auch gut für die Mobilitätserziehung von Kindern, deren Verkehrskompetenz sich erst ausbilden muss.

Eine Kreuzung mit wartenden Auto- und Lkw-Fahrenden sowie einer*m Motorrad- und Mopedfahrer:in wird aus der Vogelperspektive gezeigt.
Titelbild © Alek Kawka; Vogelperspektive Kreuzung: © sicher unterwegs

Voraussetzung für den richtigen Einsatz der App ist eine kostenfreie Teilnahme an einem 90-minütigen Webinar „Siehst du wirklich, was ich sehe?“, das über die AUVA-Schulungsplattform gebucht werden kann. Die App selbst ist nach der Einschulung kostenfrei verfügbar und kann gemeinsam mit dem dazu verfügbaren Manual im Unterricht Pädagog:innen in der Mobilitätsbildung unterstützen.

Die Inhalte der App basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie unfallanalytischen Daten. Das im Realverkehr produzierte Videomaterial ermöglicht eine realitätsnahe Schulung der verkehrsspezifischen Beobachtungs- und Gefahrenerkennungskompetenzen. Zusätzlich steht auch Bildmaterial für den analogen Einsatz in der Klasse zur Verfügung.

Glühbirne

Unsere Tipps an Sie:

Für Eltern:

Erkundigen Sie sich am Schulstandort Ihres Kindes über die Inhalte des Verkehrserziehungsunterrichts. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kind zu Hause über die dort erlernten Dinge und wiederholen Sie das Gelernte gemeinsam.

Nutzen Sie gemeinsame Wege mit Ihrem Kind auch für die Verkehrserziehung, kommentieren Sie Ihr Verhalten, stellen Sie Fragen, beobachten Sie das Verhalten Ihres Kindes. Verkehrssicheres Verhalten muss eingeübt werden.

Für Pädagog:innen:

Nutzen Sie die neue App in Ihrem Verkehrserziehungsunterricht und melden Sie sich gleich zu einem Schulungswebinar an.

Nutzen Sie auch andere moderne, digitale Tools für den Verkehrserziehungsunterricht.